Melbourne

Über Melbourne könnte alleine schon wieder einen Blog anfangen werden. Mit über 4 Millionen Einwohnern, die bisher größte Stadt auf unseren Trip. Etwas überfordert von der Metropole haben wir über die Online Plattform Couchsurfer ein nettes australisch/britisches Paar kennengelernt, die uns erst mal die Top Spots von Melbourne zeigten. Die meiste Zeit waren wir in den Stadtteilen Fitzroy, Carlton und Abbotsfort unterwegs.

Die Stadt ist genial um mal was anders zu Essen. Wir waren zwar unsere Kochkünste, die wir auf unserem Gaskocher für zwei Töpfe zaubern konnten, noch lange nicht überdrüssig. Doch in Melbourne sich kulinarisch auszuleben war eines der Highlights. Es gibt allerlei asiatische Restaurants und das nicht nur in Chinatown. Super viele und super leckere Thailändische, Japanische, Koreanische und Chinesische Köstlichkeiten. Also haben wir uns fast jeden Abend über die besten Pho Bos, Oyakodons, Samgyeopsals und Dumplings hergemacht. Auch ein Veganes Restaurant Namens, Lentil as Anything hatten wir gefunden, in dem man einfach das zahlt was man möchte. Falls man die nationalen Gerichte eines Landes vermisst, so findet man diese bestimmt auf einen der unzähligen Stände des Queen Victoria Markets, der auch bis spät abends zum besuchen einlädt.

In der Nacht haben wir natürlich auch die Stadt unsicher gemacht. Zur Einstimmung ging es mit einer der antiken Straßenbahnen in die Innenstadt, um dann mit Freunden ein paar Runden zu bowlen. Danach weiter in einen der unzähligen Parks, um mit einigen Posums zu spielen. Vorsicht! Die beißen! Zu guter Letzt den Abend gekonnt, mit einem umwerfenden Blick auf die Skyline, in einer Bar mit Dachterrasse ausklingen lassen.

Die wohl beste Aussicht hat man von dem 297 Meter hohen Eureka Tower. Leider kostet dieser auch seine stolze 25$ pro Person. Besser investiert man sein Geld mit einem Besuch des Melbourne Museums. Dieses stellt naturkundliche Exponate, wie zahlreiche Dinosaurier Skelette oder eine immense Mineralien Sammlung aus. Unter anderem wird auch der größte Gold Nugget Australiens gezeigt. Außerdem findet sich hier gut aufbereitete australische Geschichte.

Falls man gar kein Geld hat, kann immer noch die geniale ACMI (Australian Centre for Moving Images) Ausstellung mit kostenlosem Wifi besuchen. Hier können zahlreiche Exponate aus Australischen Filmen, von Ned Kelly bis hin zu Mad Max bestaunt werden. Auch eine Videospielausstellung gibt es zu bewundern.

Natürlich kann man seine Zeit in Melbourne auch draußen verbringen und durch die Stadt mit seinen vielen Einkaufstraßen bummeln oder einen der unzähligen Parks besuchen. Der Botanic Garden lohnt sich wie in jeder anderen australischen Stadt. In den Fitzoy Gardens findet man das älteste Gebäude Australiens, Cocks Cottage. Die Hütte ist aus dem Jahre 1755, doch wurde sie erst 1934 aus England importiert, was das ganze etwas lächerlich macht.

Melbourne hat auch einen kleinen Freizeitpark in St. Kilda direkt am Hafen. Von hier aus kann über einen Pier eine weitere Attraktion besuchen. In den Steinen unter den Pier hat sich eine Pinguinkolonie mit knapp 1000 Tieren sesshaft gemacht. Allerdings muss man auch zur richtigen Zeit dort hin um die Pinguine zu sehen, nämlich zur Abenddämmerung.

Falls man doch der Großstadt wieder entfliehen will, finden man im Westen Torquay, mit seinen Surfstränden wie Bells Beach. Der kleine Ort hat auch ein nettes Surfmuseum. Im Süden erreicht man schnell Morningon Peninsula. Auch hier sind wieder unzählige Strände und die wahrscheinlich besten heißen Quellen Australiens, die auf jeden Fall besucht werden müssen, falls man mal in der Gegend ist.

Pinguin_Possum

cooks_cottage

Eureka_tower

Melbourne_01

Melbourne_02

Melbourne_03

museum

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Torquay_Surfmuseum

Mornigton_peninsula_surf

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