Deua National Park

Wir genießen unsere Zeit am Strand. Endlich wieder an der Australischen Ostküste ein paar Wellen abreiten. Doch leider macht die Vorhersage der nächsten Tage uns einen Strich durch die Rechnung. Es werden für den Rest der Woche nur winzige Wellen erwartet. Wir beschließen unsere Zeit in einem National Park im Landesinneren zu verbringen. Auf unseren Kartenmaterial finden wir eine Piste, die nach rund 50km im Deua National Park einen Campingplatz bietet. Einige Kilometer weiter sollen Höhlen zum Selber erkunden zu finden sein.

Auf geht es in den Deua National Park. Wieder runter von der Asphaltierten Straße. Die erste Etappe ist auf einer recht guten Dirt Raod und wir kommen recht flott voran, doch bald fahren wir den eigentlichen 4WD Track. Für die nächsten 40km benötigen wir 6 Stunden und es beginnt eine waghalsigen Tour. Nach zwei Flussdurchquerungen und hunderten von Steigungen und Gefällen, von teilweise über 30%, kommen wir auf dem Campingplatz Bendethera an. Leider haben wir von der Strecke kaum Fotos gemacht aber falls ihr hier klickt, sieht man ein Video welches ganz gut den Einblick von den Strapazen die wir unserm Wagen zugemutet haben vermittelt. Der Campingplatz ist eigentlich nur eine Lichtung im Wald, vor hundert Jahren soll es hier eine Farm gegeben haben. Wir finden allerdings keine Anzeichen von irgendeiner Art von Zivilisation. Die einzigen Nutzer der Lichtung sind zahlreiche Kängurus, die sich hier zum grasen eingefunden haben. Außerdem sind wir die einzigen Besucher, was nach der Tour kein Wunder ist.

Die schlechte Nachricht ist, dass die Strecke zu den Höhlen, sich für uns als unpassierbar herausstellen wird. Eine dritte Flussdurchquerung steht bevor. Der Fluss ist wie die anderen nicht allzu Tief und und nach einigen Metern durchquert. Das eigentliche Hindernis wird erst Sichtbar als wir aus dem Flussbett zurück auf die Straße wollen. Ein schlammiger sehr steiler Aufstieg, der sich als unüberwindbar für unseren Wagen herausstellt, macht unser weiterkommen zu Nichte.

So verbrachten wir die Nacht wie geplant auf dem Campingplatz, jedoch ohne die Höhlen zu erkunden. Zur Dämmerung kriechen überall Zikaden aus dem Boden und erklimmen die nächstliegenden Bäume. Dort verpuppen sie sich um am nächsten morgen in neuer Gestalt zu schlüpfen. Am nächsten Tag durften wir die sechs Stunden pures Fahrvergnügen noch einmal erleben, um erschöpft aber glücklich endlich wieder Asphalt unter den Rädern zu spüren.

4WD campground Chainsaw Deua-Campground Rivercrossing Rivercrossing_Panorama Vieing-Platform zirkade

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